Du warst ein Kind der Hoffnung.
Unsere Liebe umhüllte dich,
unsere Fantasie schmückte dein Leben aus.

Du warst ein Kind der Freude.
Wie eine Blüte ging unser Herz auf,
denn wir erwarteten dich voll Sehnsucht.

Du warst ein Kind des Lebens.
Wir wollten Leben weitergeben
und uns selbst beschenken lassen.

Du bleibst unser Kind.
Doch du bist ein Kind der Sehnsucht,
das zu einem Kind der Trauer wurde.

Du hast sie nicht gesehen,
den Sonnenglanz und die Mondsichel.
Du hast nicht in unsere leuchtenden Augen geschaut.

Nun aber bist du das Licht,
das strahlende, wärmende Licht der Liebe Gottes.
Auch du wohnst im Hause Gottes, wo viele Wohnungen sind.

Du bist gesegnet,
du Kind der Hoffnung, der Freude und des Lebens.
Und mit dir ist gesegnet unsere Trauer um dich,
du Kind bei Gott.   (Hanna Strack)

 

 

 

Als Sternenkinder werden die Kinder bezeichnet, die während der Schwangerschaft gestorben sind und so nicht das Licht der Welt erblicken konnten.

Eltern, die den Verlust eines Kindes während der Schwangerschaft erleben mussten, stehen mit ihrer Trauer oft alleine. Doch auch sie haben ein Recht auf Trauer. Auch sie haben den Verlust eines Kindes zu tragen. Viele dieser Eltern brauchen  einen Ort an dem sie ihrer Trauer Ausdruck verleihen können, an dem sie an ihr Kind denken können.

 

Dieser Ort ist nun auf unserem Zentralfriedhof errichtet.

 

Ein Grabmal der Rheurdter Künstlerin Christel Johanna Schoenen-Schlootz bietet die Möglichkeit eine Kerze zu entzünden, Blumen niederzulegen, oder ein stilles Gebet zu sprechen.

 

Eltern, die eine glücklose Schwangerschaft durchlebten, haben die Möglichkeit ihr Kind mit einer kirchlichen Zeremonie beisetzen zu lassen.

 

 

Die Einsegnung dieser Grabstätte fand am Sonntag, 17. August 2008 statt.