Was tun, wenn...

... ein Familienmitglied gestorben ist

  

Wenn in der Familie ein Mitglied schwer erkrankt oder gar plötzlich stirbt, herrscht oft große Ratlosigkeit, was nun zu tun ist. Da ist es gut, wenn man mit jemand über die Situation sprechen kann. Die Seelsorger unserer Pfarrei St. Martinus sind zu solchen Gesprächen jederzeit bereit. Die Kranken, die im Pfarrbüro gemeldet sind, besuchen wir regelmäßig und bringen einmal im Monat die Krankenkommunion. Der Termin wird vorher mit den Familien abgestimmt. Falls jemand nur ein Gespräch wünscht, ist das ebenfalls möglich. Für Schwerkranke vereinbaren wir mit den Familienangehörigen und den Kranken einen Termin zur Spendung der Krankensalbung. Dieses Sakrament soll der Kranke bewusst empfangen, d. h. möglichst bei vollem Bewusstsein. Es ist keine "letzte Ölung", wie es früher landläufig hieß, denn dieses Sakrament kann ein Schwerkranker mehrmals empfangen. Der Priester betet um körperliche und geistige Genesung.

Bei einem Sterbefall zu Hause ist es sinnvoll, einen der Seelsorger/in zu rufen, damit er/sie mit den Angehörigen für den Toten ein Gebet spricht und ein Wort des Trostes sagen kann. In einer solchen Situation können Sie einen unserer Seelsorger auch über folgende Notfallhandy-Nummer erreichen:
01 78 / 4 72 20 74
Die Formalitäten für Beerdigung und Sterbeamt regelt man mit einem Bestattungsinstitut und dem Pfarrbüro. Nach der gemeinsamen Terminabsprache wendet sich der/die Seelsorger/in, der/die die Beerdigung gestaltet, an die Familienangehörigen, um einen Hausbesuch zu vereinbaren, bei dem die Einzelheiten der Beerdigung und die Gestaltung des Sterbeamtes (Hl. Messe, Wortgottesdienst) besprochen werden. Da der/die Seelsorger/in nicht alle Gemeindemitglieder persönlich kennt, ist das Gespräch über den Verstorbenen, sein Leben, seine Krankheit und sein Sterben, wichtig, um die richtigen Worte bei der Trauerfeier zu finden.
Jeder Sterbefall, der in den Familien Schmerz und Trauer verursacht, berührt auch den Seelsorger/in, der die Beerdigung gestaltet. Wir fühlen mit Ihnen und tragen Ihre Trauer mit.
Im Sechswochenamt, im 1. Jahrgedächtnis und den sonstigen Totengedenken halten wir die Erinnerung an unsere Verstorbenen lebendig und bitten Gott um ihre Vollendung.

 

 

 

In Kürze anstehende Termine: