Was tun, wenn...

 ... ein Familienmitglied schwer erkrankt ist oder im Sterben liegt


Von Kranken aus unserer Pfarrei St. Martinus und Langzeitkranken, die zu Hause gepflegt werden, erfahren wir in der Regel nur, wenn Angehörige uns darüber informieren.
Gerne kommen wir zu einem Besuch. Wenn Sie möchten, können Sie sich auch für die Krankenkommunion anmelden, die einmal monatlich gespendet wird.

Als Sakrament der Stärkung gibt es die Krankensalbung; sie wurde früher leider als "letzte Ölung" bezeichnet und damit zu einem Signal des nahen Endes - das ist sie aber eigentlich gerade nicht. Die Krankensalbung kann mehrfach empfangen werden; bei jeder ernsthaften Erkrankung ist es sinnvoll, um die Krankensalbung zu bitten, wenn die oder der Kranke das möchte.

Einmal im Jahr laden wir darüber hinaus zu einem Gottesdienst mit Krankensalbung ein (in Schaephuysen: in der Adventszeit; und in Rheurdt und in Tönisberg: in der Fastenzeit).


Die sogenannten "Sterbesakramente" sind eigentlich das Bußsakrament (Beichte) und die Eucharistie: In einer Beichte kann die/der Sterbende noch einmal dankbar auf das Leben zurückschauen und Gottes Vergebung ausdrücklich empfangen. Das Abendmahl kann zur Wegzehrung für den letzten Weg des Lebens werden.

Für beide Sakramente ist es wichtig, aber nicht notwendig, dass die/der Kranke bei Bewusstsein ist. - Verständigen Sie uns bitte rechtzeitig!

 

Pfarrer Norbert Derrix
Telefon: 0 28 45 / 65 40 - eMail: Derrix-N@Bistum-Muenster.de

Adresse: Kirchstraße 2 - 47509 Rheurdt

In eiligen Fällen versuchen Sie doch bitte einen unserer Seelsorger über folgende Notfallhandy-Nummer zu erreichen: 01 78 / 4 72 20 74
oder wenden sie sich an einen Priester einer Nachbarpfarrei über den Krankennotruf des St.-Clemens-Hospitals in Geldern: Telefon 0 28 31 / 39 00.

Weblink zum Thema: Heilung ist mehr als Gesundung des Körpers