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Um 7.20 Uhr sammelte der Busfahrer die Pilger in Rheurdt, Schaephuysen und Tönisberg ein. Kurz nach dem Erreichen der Autobahn begann Pastor Derrix mit einem Spezial-Rosenkranzgebet. Zwischen den einzelnen Gesätzen erzählte Pastor Derrix die Geschichte der kleinen Mariette Beso, die mit 11 Jahren Erscheinungen der „Jungfrau der Armen“ hatte. Selbst die Gesätze waren nicht die üblichen. … und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesu,

-          der durch dein Lächeln uns anlächelt.

-          der uns durch dich zum immer währenden Gebet auffordert.

-          der durch dich jeden von uns zum dankbaren Leben führen will.

Dieser Rosenkranz hatte acht neu formulierte Gesätze, die die Verbundenheit mit Mariette, der Gottes Mutter, uns und unseren Herrn Jesus Christus verinnerlichen sollte.

Pastor Derrix verteilte kleine Kreuze. Sie sollen all unsere „Kreuze“, Lasten und Sorgen zur Heiligen Jungfrau der Armen bringen. Gerne nahmen wir dieses Symbol dankbar an.

In Banneaux scheint die Sonne. Das diesjährige Wallfahrtsthema lautet in Banneaux: „Ein Leben in Dankbarkeit“. Pastor Derrix war Hauptzelebrant der Messe und predigte:Banneaux17.3

„Wenn man mit der Familie zusammenkommt, tauscht man als erstes seine Krankheiten aus. Man ist am kümen. Man kommt zusammen und zieht sich runter. Wir vertrauen auf die Fürsprache der Gottes Mutter?

Warum haben wir dann grundsätzliches vergessen:

-          das wichtigste – DAS LEBEN

-          wir sind da

Es gibt so viel zu danken: für die Familie, die Gesundheit, die Hilfemittel und Menschen, die einem helfen in der Not.

Dankbar sein für etwas grundsätzlich Schönes: DIE LIEBE

Die Liebe Gottes erscheint einem jeden in unterschiedlicher Weise. Gott schenkt uns Leben und Liebe. „Du bist Mensch“, sagt Gott. „Ich weiß, dass du leiden kannst, was du ertragen kannst. Ich leide mit dir (am Kreuz, im Tod). Ich lasse dich nicht allein!“

                                             Wir können mit dem Danken sofort beginnen:

-                                                                                     dass wir sein und leben dürfen, mit all den Kreuzen.

Jedes Gebet in unserem Alltag beginnt mit der Erinnerung, dass Gott auf unserer Seite ist. Wir dürfen hier, zur Jungfrau der Armen rufen und sie als Fürsprecherin bitten, für uns Linderung in unserem Leiden zu erhoffen.“

Nach der Messe begaben sich alle erst einmal zu einem Mittagessen nach ihrer Wahl. Dann folgte für manche ein kleiner Verdauungsspaziergang, ein kleines Nickerchen auf einer Bank oder ein Schwätzchen in geselliger Runde. Manche suchten die Stille.

Banneaux17.4Um 14.00 Uhr erfolgte eine Andacht zum Wallfahrtsthema und dabei hatte so manch einer eine Aufgabe zugeteilt bekommen (Lausprechanlage schieben, Vorlesen, Lieder anstimmen und natürlich beten usw.). Anschließend wurde noch die Krankensegnung in der Kirche der Jungfrau der Armen gespendet.

 

 

 

 

Nach einer kleinen Busfahrt erreichten wir den Kalvarienberg von Moresnet. Doch bevor wir den wunderschönen Kreuzweg (in Grotten eingebettete Stationen), beteten, stärkten wir uns mit einem riesen Stück Kuchen und jede Menge Kaffee.Banneaux17.1

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Gegen 18.30 Uhr machten wir uns auf den Weg nach Hause.

Hinweis: Unsere Wallfahrt nach Kevelaer findet am 20.08.2017 statt. Näheres in Kürze!

Barbara Kopal - Schriftführerin PR